BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

B90/DIE GRÜNEN SOLINGEN

Vorstand und Grüne Jugend in Solingen zum Equal Pay Day und Internationalen Weltfrauentag

07.03.23 –

Auch im Jahr 2023 sind Frauen in Gesellschaft, Politik und der freien Wirtschaft noch immer stark unterrepräsentiert. Sie haben mit Vorurteilen zu kämpfen und werden teilweise sogar bei gleicher Arbeit schlechter entlohnt, bemängelt die Vorstandssprecherin der GRÜNEN Solingen, Dorothea Geßner, anlässlich des Equal Pay Days und des Internationalen Weltfrauentags.

„Es habe sich in den vergangenen Jahren zu wenig getan, um die Lücke der gleichen Bezahlung, die Gender Pay Gap, zu schließen (seit 2020 ist die Gender Pay Gap von 18 Prozent nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gleichgeblieben). Gerade angesichts des Fachkräftemangels kann Deutschland nicht weiter auf das unausgeschöpfte Potential besonders von weiblichen Fachkräften verzichten“, so Geßner weiter.

„Auch dass wir 2023 immer noch so eine enorme Ungleichberechtigung und Diskriminierung von unterschiedlichen Geschlechtern haben, insbesondere von queeren Menschen, sei ein absolutes Unding“, ärgert sich Quint Saam, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Solingen. „Es ist die Aufgabe und das Ziel aller Menschen, eine absolute Gleichberechtigung in jeder beruflichen Tätigkeit herzustellen. Deshalb müssen wir alle daran arbeiten und weiterhin Forderungen an Entscheidungsträger stellen, damit dieses Ziel erreicht wird."

Der Weltfrauentag verdeutlicht das Problem der Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern deutlich und soll nicht nur auf die ungleiche Bezahlung verweisen, sondern auch Gewalt und Unterdrückung gegenüber Frauen und queeren Menschen hervorheben.

„Der Weltfrauentag ist einer der wichtigsten Tage, um Sexismus, sexuelle Gewalt und den Kampf gegen die sexuelle Diskriminierung von Frauen besonders hervorzuheben“, sagt Emily Staszel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Solingen. Auch mit Blick ins Ausland müssen Verletzungen von Frauenrechten ausreichend thematisiert werden: Im Iran versucht das islamische Regime mit aller Härte eine feministische Revolution zu unterdrücken. In Afghanistan verbannen die Taliban 50 Prozent der Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben. Und Putins Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein Krieg auch gegen die Rechte von Frauen und queeren Menschen.

"Zeigen wir also gerade jetzt am Internationalen Frauentag unsere globale Solidarität mit allen Frauen und mit allen Menschen, die wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, verfolgt und getötet werden“, betont Marius Rauh, Co-Sprecher der GRÜNEN in Solingen.

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