BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

B90/DIE GRÜNEN SOLINGEN

Ein Bürgermeister unter Freunden

Mit der letzten Kommunalwahl stellen wir GRÜNE mit Thilo Schnor den 1. Bürgermeister der Stadt. Immer wenn unser OB einen repräsentativen Termin nicht wahrnehmen kann, springt der 1. Bürgermeister ein, oder Carsten Voigt von der CDU als 2. Bürgermeister, oder Ionna Zacharaki als 3. Bürgermeisterin von der SPD.  Neben den Gratulationen unserer ältesten Mitbürger:innen, stehen oft Besuche bei Vereinen, Grußworte zu Feierlichkeiten oder Kunstausstellungen an, oder aber es braucht eine Begleitung von Gästen der Stadt Solingen. Zuletzt konnte Bürgermeister Schnor unsere Freundinnen und Freunde aus den Partnerstädten Ness Ziona (Israel), Blyth (Großbritanien), Aue–Bad Schlema (Sachsen) und Thiès (Senegal) begleiten.

Anlass des Besuchs war der „Tag der Städtepartnerschaften“ und unsere Partnerstädte aus Ness Ziona, Blyth, Aue-Bad Schlema und Thiès waren jeweils mit zwei Vertreter:innen oder einem Ehepaar nach Solingen angereist. Nicht dabei waren die Städtepartner Gouda (Niederlande), Chalon-sur-Saône (Frankreich) und Jinotega (Nicaragua). Neben dem offiziellen Empfang beim Oberbürgermeister und der Erneuerung der sechzigjährigen Städtefreundschaft mit Blyht gab es bei den Gemeinschaftsausfügen und dem informativen Austausch bei unseren Technischen Betrieben Solingen (TBS) zum Thema Hochwasser Raum, um sich näher kennen zu lernen.

Interessant war, dass der zweite Tag insgesamt unter dem Titel Nachhaltigkeit stand und neben dem Besuch bei den TBS auch ein Projekt am Humboldtgymnasium besucht werden konnte. Der Direktor Lübeck konnte zu Recht stolz das grüne Klassenzimmer präsentieren, das im Rahmen „coole Schulhöfe NRW“ mit den Landesmitteln geförderte wurde. Passend dazu war an diesem Tag der Besuch des internationalen Kultur- und Nachhaltigkeitsfestes „Leben braucht Vielfalt“, auf dem dann auch die Städtepartnerschaftsvereine ausgestellt hatten und es so eine weitere Gelegenheit zum Austausch gab.

Insgesamt ist der Eindruck festzuhalten, dass die Städtepartnerschaften gerade in diesen Zeiten mit Corona, Krieg und Klimawandel noch einmal eine besondere Bedeutung gewinnen. Gerade der Fachaustausch zum Thema Hochwasser wurde interessiert angenommen, da alle Teilnehmerstädte davon betroffen sind, wenn auch unterschiedlich. So gab es in Ness Ziona im letzten Jahr ein Hochwasserereignis, was für eine Stadt in der Wüste so noch nie vorgekommen ist. In Thiès im Senegal sind dahingegen jährliche Hochwasserereignisse zu verzeichnen. Wie man den Wassermassen Herr werden kann, dass will man auch zukünftig in einem Fachaustausch weiter diskutieren.

Wir Grüne können da gut in Kontakt bleiben und den Dialog mit unseren Grünen Parteikolleginnen in den anderen Ländern vorantreiben. So ergab sich u.a. ein erster Kontakt zum Bürgermeister Gil Anukov aus Ness Ziona, der ebenfalls der Grünen Partei dort angehört. Seine Themen sind Recycling, LED Beleuchtung und eine grüne Infrastruktur für seine Stadt, um einige konkrete Themen zu benennen. Da aber eine Städtepartnerschaft nicht alleine über die Politik, sondern eigentlich vielmehr über Vereine und den Austausch mit Interessierten aus der Zivilgesellschaft an Intensität gewinnen kann, werden wir vor allem gerne dabei helfen, dass sich weitere Netzwerke bilden können.    

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