BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

B90/DIE GRÜNEN SOLINGEN

Grüne für mehr Sicherheit für den Radverkehr

19.02.26 –

Aus einer Umfrage der Technischen Universität Dresden (Bericht des Solinger Tageblatt vom 29./30.01.26) im Auftrag der Stadt wurde erneut deutlich, dass die Verkehrssituation für das Radfahren in Solingen nur mit ausreichend oder schlechter bewertet wurde.

Nutzende kritisieren die oftmals nur bruchstückhaften Radwege, die plötzlich aufhören sowie die vielen gefährlichen Stellen, die viele Menschen davon abhalten, überhaupt auf das Fahrrad zu steigen.

Die GRÜNEN reagieren nun mit konkreten Anfragen auf den Bericht mit dem Ziel, kurzfristige Maßnahmen aufgezeigt zu bekommen, um die Verkehrssicherheit für das Radfahren zu erhöhen.

Finn Grimsehl-Schmitz, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion, erklärt hierzu: „Wir sehen mit Blick auf die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger Handlungsbedarf. Auch wir kennen viele gefährliche Stellen aus eigener Erfahrung. Aus unserer Sicht müssen Gefahrenstellen für den Radverkehr auch durch schnelle Maßnahmen entschärft und die Sichtbarkeit der Radfahrenden verbessert werden. Konkret stellen wir für den Mobilitätsausschuss Fragen zu möglichen Verkehrssicherungsmaßnahmen auf der Burger Landstraße. Dort hat sich vor vier Jahren einen schweren Verkehrsunfall ereignet, bei der eine Radfahrerin schwerstverletzt mit dem Leben davongekommen ist. In dem Bereich gilt nach wie vor Tempo 100 und es gibt keinerlei Radverkehrsinfrastruktur. Hier stellen wir Rückfragen zu der Umsetzung von Temoreduzierung sowie der möglichen Markierung von Schutzstreifens. Auch auf der vorhandenen Radverkehrsinfrastruktur wollen wir Verbesserungen:

Hierzu fragen wir auf Anregung von Radfahrenden und zur Beleuchtung auf der Veloroute I entlang der Oberen Hildener Straße. Auch wollen wir wissen, wie die Stadt mit dem Ministeriumserlass bezüglich der Rotfärbung bei Kreuzungen und Einmündungen verfährt.
Natürlich ist uns bewusst, dass sich nicht alle Gefahrenstellen schnell und sicherer gestalten lassen, doch wir sollten allein aus Gründen der Verkehrssicherheit der Radfahrenden den Fokus auf realisierbare Maßnahmen legen und diese so schnell wie möglich umsetzen.“

Die GRÜNEN greifen bei ihren Anfragen zum Teil auch auf Forderungen der Radfahrlobby ADFC zurück. "Wir sehen die Stadt noch einmal mehr in der Pflicht, hat sie sich doch erst kürzlich als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der fuß- und fahrradfreundlichen Städte aufnehmen lassen! Die Urkunde dazu war erst im Januar Verkehrs- und Umweltminister Oliver Krischer in einem Festakt übergeben worden."

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