
23.02.26 –
Vierter Jahrestag des russischen Angriffskriegs
Vier Jahre nach dem völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine fordern die GRÜNEN Solingen, das Leid der betroffenen Kinder stärker in den Fokus der deutschen und europäischen Politik zu rücken. Angesichts anhaltender Kriegshandlungen, der Zerstörung ziviler Ziele, der lebensnotwendigen Infrastruktur und systematischer Vertreibungen müssen humanitäre Hilfsprogramme ausgeweitet sowie langfristige Perspektiven für junge Ukrainer*innen geschaffen werden.
Laut dem Kinderhilfswerk UNICEF sind seit Kriegsbeginn mehr als zwei Millionen Kinder aus der Ukraine geflohen, während weitere drei Millionen innerhalb des Landes auf der Flucht sind. Viele von ihnen leiden unter Traumata, eingeschränktem Zugang zu Bildung und fehlender medizinischer Versorgung. "Die internationale Gemeinschaft darf nicht zulassen, dass eine ganze Generation ihre Kindheit im Schatten des Krieges verbringt", betont Emily Staszel, Sprecherin des GRÜNEN Kreisverbandes. "Deutschland und Europa müssen ihrer Verantwortung gerecht werden – durch sichere Aufnahmemöglichkeiten, psychologische Betreuung und gezielte Bildungsförderung."
"Die bisherigen Hilfsmaßnahmen sind zu begrüßen, aber nicht ausreichend. Wir benötigen eine unbürokratische Anerkennung von Schulabschlüssen sowie die Finanzierung von Sprach- und Integrationskursen. Gleichzeitig dürfe die militärische Unterstützung der Ukraine nicht nachlassen, um eine Rückkehr in ein sicheres Zuhause zu ermöglichen" ergänzt Sprecher Martin Münter. "Hier ist Europa in der Pflicht, gerade mit Blick auf die Änderung der Koordinaten in der Weltpolitik hin zu chaotischer und aggressiver Machtpolitik auch durch die USA."
„Dieser Krieg ist im Grunde auch ein Angriff auf die Zukunft aller Kinder“, ergänzen Staszel und Münter. "Auch bei der aktuell notwendigen militärischen Unterstützung und einer generellen Militarisierung der Welt muss perspektivisch wieder deutlich mehr für zivile Konfliktlösungen unternommen werden. Es ist unsere Pflicht, Kindern Hoffnung auf eine friedliche Zukunft zu geben.“
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