Ihre Ansprechpartnerin für Solingen Gräfrath
Ruth Fischer-Bieniek ist seit Januar 2022 Bezirksbürgermeisterin für den Stadtteil Solingen Gräfrath und gleichzeitig die erste Grüne Bezirksbürgermeisterin Solingens. Sie leitet damit die Bezirksvertretung Gräfrath und nimmt repräsentative Aufgaben für den Stadtteil war. Zugleich ist sie Ansprechpartnerin für alle Bürger:innen aus Gräfrath.
Erreichbar ist Ruth unter der Mailadresse graefrath-bezirksbuergermeisterin@ und telefonisch unter 0162/3231848. gmx.de
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Staffelstab von Doc Esser übernommen:
Seit dem 31. Hospiztag des Palliativen Hospizes am Botanischen Garten am 8.3.25 habe ich das Amt der Schirmherrin übernommen.
In diesem Jahr stand der Hospiztag unter dem Motto: Humor
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Es ist ermutigend zu sehen, dass wir in unserer Gemeinschaft Menschen haben, die bereit sind, sich zu engagieren und in die Zukunft unserer Stadt zu investieren.
Einiges aus dem letzten Jahr möchte ich aber besonders hervorheben:
Und schließlich das Überreichen des Rheinischen Städteatlas Gräfrath vom Landschaftsverband Rheinland, in dem die fast 1000 jährige Geschichte von Gräfrath anhand von Kartenmaterial nachvollzogen werden kann und uns noch einmal verdeutlicht auf welchem historischen Grund und Boden wir uns im jetzigen Klingenmuseum befinden, angefangen im Jahre 1185 - nur wenige Meter entfernt, im Quellgebiet unserer Itter, wo sich in einer Kapelle eine sogenannte Marienerscheinung ereignete, was dann zur Klostergründung führte und zum Beginn der Entstehungs-Geschichte von Gräfrath (damals noch Greverode) führte
Das damalige Kloster wurde dann schnell zu einer Bleibe für sog. Töchter aus Gutem Hause - da die adeligen Väter mit Kreuzzügen oder Fehden beschäftigt waren und oft nicht zurückkamen. Im 15. Jahrhundert gehörte das Kloster mit fast 1.000 Morgen zum größten Grundbesitzer im Stadtgebiet Solingen und wuchs Dank ausgestellter Reliquien weiterhin an Bedeutung. Allerdings sorgten mehrere Brände, Kriege und die Pest für Zerrstörungen und Nutzungsänderungen im Kloster: mal war es adliges Frauenstift, mal Kaserne, mal Schule, mal Erziehungsanstalt für katholische Mädchen, mal Altenheim, mal Stadtarchiv und schließlich, seit dem 6. Juli 1991, unser heutiges Klingen-Museum.
Die Grundlage für die zunehmende Bedeutung Gräfraths bildeten aber auch die Handwerker, die die Geographie und die Wasserkraft für die Mühlen zu nutzen wussten. Härter, Schwertschmiede, Schwertfeger sowie Schleifer schlossen sich zu Zünften zusammen, Kaufleute vertrieben ihre Waren bis nach Amerika, Asien und Afrika und legten den Grundstein für die Klingenstadt Solingen.
Die für Gräfrath vielleicht glanzvollste Periode seiner Geschichte lag ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in dem Wirken des Augenarztes Friedrich Hermann de Leuw begründet, der sich auf die Heilung der unter den Soldaten zu jener Zeit grassierende ägyptische Augenentzündung, dem Trachom, spezialisierte und Gräfrath zu einem Kurort für in- und ausländische Augenkranke machte.
Die Stadtrechte, die Gräfrath, das damals etwa 5.000 Einwohner zählte, am 15. Mai 1856 erhielt, mussten jedoch schon am 1. August 1929 wieder abgegeben werden, dank der Eingemeindung zusammen mit den Städten Wald, Höhscheid und Ohligs zur Großstadt Solingen.
Dieser kurze Ritt durch die Geschichte Gräfraths unterstreicht auch den Schwerpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs:
Bastian Zigman, Vorstand vom Heimatverein Gräfrath, ging auf das gelungene Fest: „Gräfrath durch die Jahrhunderte“ ein und verwies auf das 75-jährige Jubiläum in diesem Sommer und auf die, zusammen mit den Ohligser Jongens und den Bezirksbürgermeisterinnen von Ohligs, Frau Gundi Hübel und mir geplante Wanderung auf dem Klingenpfad am 15. Juni, mit Start in Ohligs, Aktivitäten unterwegs und dem Ziel am Gräfrather Markt.
Dirk Schulenberg, Vorstand vom Heimatverein Nümmen, stellte die Gründungsgeschichte und die zahlreichen Aktivitäten des Vereins da, die natürlich auch von Nichtmitgliedern genutzt werden können.
Zuletzt Dr. Sixt Wetzler, Direktor des Klingenmuseum, zu der sehr erfolgreichen neuen Ausstellung im Klingenmuseum „Me fecit“ und der für den April geplanten Eröffnung der Kinderausstellung „Das Schwert des Drachentöters“. Im Anschluss hatten die Gäste dann noch die Gelegenheit an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen.
Ich freue mich auf die kommenden Monate mit wieder vielen geplanten Aktivitäten. Ich ermutige Sie/euch, aktiv zu bleiben, sich für unser Gräfrath einzusetzen und die positiven Entwicklungen voranzutreiben. Gemeinsam können wir viel erreichen!
Ihre/Eure Bezirksbürgermeisterin
Ruth Fischer-Bieniek
Infos und Biografie
Politisch geprägt wurde ich während des Studiums in der ehemaligen Hauptstadt Bonn, durch Friedensbewegung, Anti-Pershing, Anti-AKW, Frauenbewegung, Tschernobyl, „Arsch-Huh, Zäng ussenander“, den Fall der Mauer und das Entstehen eines Europas ohne Grenzen.
Die WHO Definition für Gesundheit: "Ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen" - hat für mich ganz viel mit einem intakten Planeten Erde und damit mit einer intakten Umwelt zu tun. Nur so ist eine gesunde Ernährung, das Einatmen von gesunder Luft und das Trinken von gesundem Wasser möglich. Dank Corona haben wir erlebt, wie eine Welt mit sauberer Luft, mit mehr Fahrrad und weniger sinnlosen Flügen sein kann. Sollten wir dann nicht darüber nachdenken, ob wir unseren Lebensstil auch für das Abwenden der Klimakrise ändern können?
Vielleicht sollten wir innehalten und uns die größte drohende Gesundheitsgefahr, die Klimakrise, vor Augen führen, die uns eine Zunahme an Infektionskrankheiten, Hitze, Dürre, Waldbrände, das Abschmelzen der Pole und Gletscher und viel Leid v.a. in den weniger reichen Ländern bringen wird. Lasst uns die wichtigen Zukunftsthemen jetzt angehen, Hin zu mehr Nachhaltigkeit und ökologischer Landwirtschaft, die Verkehrs- und Energiewende angehen und in neue klimaneutrale, zukunftsorientierte Technologien investieren. Jeder Einzelne kann dazu seinen Beitrag leisten!
Corona hat uns nicht nur alle in unserem sozialen Miteinander eingeschränkt, sondern auch drastisch unsere gesellschaftlichen Probleme vor Augen geführt. Neben vielen Punkten wurde uns vor allem bewusst, wie wichtig Bildung ist. Menschen mit niedriger Bildung sind häufiger betroffen, kränker und sterben deutlich früher als Menschen mit höherem Bildungsstand. Personen ohne Ausbildung rauchen häufiger, bewegen sich weniger, sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Ihr Risiko von klassischen Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen betroffen zu sein und unter Adipositas zu leiden ist deutlich erhöht. D.h. im Umkehrschluss, dass wir frühzeitig in Kitas und Schulen investieren und eine gute Bildung für Alle ermöglichen müssen!
Als Wahl-Solingerin, die beruflich in vielen Bundesländern und im Ausland unterwegs war und gerne auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs ist, hat mir die Coronakrise deutlich gemacht wie verflochten und fragil unsere Welt ist. Umso wichtiger ist es für mich, dass wir in Solingen jetzt die neuen Weichen stellen und in Europa einen guten gemeinsamen Weg finden.
Dr. med. Ruth Fischer-Bieniek
Fachärztin für Med. Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Fachärztin für Laboratoriumsmedizin
Master of Science
Wir laden euch herzlich zu einem Informations-Treffen ein. Wann: Freitag, den 28.03.2025 | 18 Uhr Wo: Ebbtron, Dunkelnberger Str.39, 42697 Solingen Wir möchten euch [...]
Grüne vor Ort“ in Solingen-Mitte (Gewerbegebiet Schrodtberg, Klingentrail, Freizeitgelände Bärenloch) Liebe Grüne und Interessierte, hiermit möchten wir euch zu einem [...]
Am Samstag, den 19.04. werden wir in Ohligs (Düsseldorfer Str. etwa Höhe Grünstr.) und in Mitte vor dem Hofgarten unsere beliebten Osterstände aufbauen. Wir starten gegen [...]