Pressemitteilung

Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day hat mindestens ein Menschenleben gefordert und zahlreiche weitere Menschen verletzt. Die Hintergründe der Tat werden derzeit von den Sicherheitsbehörden ermittelt.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des Todesopfers, den Verletzten und allen, die den Anschlag miterleben mussten.
„Wer Menschen angreift, weil sie für Freiheit, Gleichberechtigung und Vielfalt eintreten, greift die Grundlagen unserer Demokratie an. Die Antwort darauf darf niemals Angst oder Rückzug sein.“
Maja Wehrmann, GRÜNE Fraktionsvorsitzende
„Gerade jetzt müssen wir deutlich machen: Queere Menschen gehören selbstverständlich in die Mitte unserer Gesellschaft. Daran wird Gewalt nichts ändern.“
Die Solinger GRÜNEN warnen zugleich davor, den Anschlag vorschnell für politische Interessen zu instrumentalisieren. Die Aufklärung der Tat ist Aufgabe der Ermittlungsbehörden. Bis belastbare Erkenntnisse vorliegen, muss sich die öffentliche Debatte an Fakten orientieren.
„Wer nach einer solchen Tat mit Spekulationen oder parteipolitischen Schuldzuweisungen reagiert, missbraucht das Leid der Betroffenen. Das hilft weder bei der Aufklärung noch stärkt es den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Martin Münter, Sprecher der Solinger GRÜNEN
Für die Solinger GRÜNEN steht unabhängig vom Ermittlungsergebnis fest: Gewalt darf niemals darüber entscheiden, wer sichtbar sein darf oder welche Menschen ihre Grundrechte ohne Angst wahrnehmen können.