Anbindung des Gewerbegebiets Scheuren an die Viehbachtalstraße im Haushalt berücksichtigt
Die geplante Anbindung des Gewerbegebiets Scheuren an die Viehbachtalstraße (L 141n) rückt einen wichtigen Schritt näher: Im Haushaltsplanentwurf 2027 ff. sind für das Vorhaben Gesamtkosten von mehr als 2 Millionen Euro im Rahmen der vorgesehenen Infrastrukturmittel aufgeführt. Damit erhält diese alte Forderung der Grünen eine konkrete finanzielle Perspektive auf Realisierung in den kommenden Jahren.
„Wir haben das Vorhaben im vergangenen November mit dem Besuch von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer in Solingen wieder auf die politische Agenda gesetzt. Dass die Anbindung jetzt im Rahmen der Haushaltsplanung berücksichtigt wird, ist ein wichtiger Erfolg, damit aus der langjährigen Diskussion endlich konkrete Umsetzung werden kann“, erklärt Finn Grimsehl-Schmitz, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.
Die direkte Anbindung soll die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets verbessern und den gewerblichen Verkehr stärker über die Viehbachtalstraße führen, statt ihn wie bisher durch das innerstädtische Straßennetz zu leiten. Das wird Unternehmen und Beschäftigten zugutekommen und zugleich die betroffenen Straßen im Stadtgebiet massiv entlasten.
Die Grünen erinnern daran, dass zusammen mit dem Projekt Scheuren eine der zentralen Hauptverkehrsachsen in Solingen endlich komplett erneuert werden soll. So ist die Modernisierung der Strecke von Ohligs bis zur Stadtmitte über die Merscheider- und Beethovenstraße als Veloroute 2 ebenfalls im Ansatz im Haushaltsentwurf zu finden.
Thilo Schnor, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, betont: „Entscheidend ist nun, die nächsten Planungsschritte konsequent anzugehen und die Projekte sinnvoll miteinander zu verzahnen. Wir hoffen, den politischen Beschluss dieser Erneuerungsmaßnahme mit breiter Mehrheit fassen zu können. Ziel ist es, unsere Verkehrsinfrastruktur endlich auf einer der wichtigen Hauptrouten zu sanieren sowie Bürgerinnen und Bürger von Verkehrslärm zu entlasten. Die Berücksichtigung im Haushalt schafft dafür eine wichtige Grundlage.“