Ohligser Cityring – Mehr Sicherheit statt Kulturkampf

Halteverbotsschild am Rennpatt in Solingen Ohligs

In der Debatte um den Ohligser Cityring geht es nicht nur um Parkplätze, sondern um sichere Schulwege, barrierefreie Haltestellen und eine bessere Anbindung.

Ohligs braucht pragmatische Lösungen für reale Verkehrsprobleme.

Am Rennpatt endet für viele Kinder jeden Morgen der Schulweg. Neben der Grundschule Bogenstraße befindet sich dort ein Standort der Erika-Rothstein-Schule, an dem Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden.

Hilke Barenthien, 2. stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, erklärt: „Wir können nicht
einerseits Elterntaxis kritisieren und andererseits jede Veränderung ablehnen, die den
Straßenraum übersichtlicher und sicherer macht. Wenn wir wollen, dass Kinder
selbstständig zur Schule kommen, müssen wir ihnen auch sichere Wege und echte
Alternativen zum Elterntaxi bieten.“

“ Wenn wir wollen, dass Kinder selbstständig zur Schule kommen, müssen wir ihnen auch sichere Wege und echte Alternativen zum Elterntaxi bieten.“

Hilke Barenthien, 2. stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid


Der Straßenraum am Rennpatt ist derzeit stark vom Autoverkehr geprägt. Parkende
Fahrzeuge schränken Sichtbeziehungen ein, entgegenkommende Autos behindern sich und für Kinder entstehen gefährliche Situationen. Der Ohligser Cityring sorgt für einfachere Begegnungsverkehre, bessere Übersichtlichkeit und barrierefreie Haltestellen. Gleichzeitig wird die stark frequentierte Lennestraße im Zentrum vom Busverkehr entlastet. Andere Teile von Ohligs werden erstmals angebunden: Das Gewerbegebiet Heiligenstock, der Rennpatt und die Kottendorfer Straße erhalten Verbindungen zum Hauptbahnhof. Davon profitieren sowohl Kundinnen und Kunden als auch Beschäftigte und Anwohnende bis in die Hofschaften rund um den Keusenhof.

Marco Saleik formuliert es so: „Hier geht es um Sicherheit und Barrierefreiheit. Wer
ernsthaft Verkehrssicherheit für Kinder und Menschen mit Einschränkungen will, darf
notwendige Anpassungen im Straßenraum nicht blockieren.“ Zur Entlastung des
öffentlichen Raums wird geprüft, ob Anwohnerparken oder Befristungen den Parkdruck
besser steuern können. Es stehen in Ohligs Parkhäuser in der Nähe der Fußgängerzone zur Verfügung, die bislang nicht ausgelastet sind.

„Hier geht es um Sicherheit und Barrierefreiheit. Wer ernsthaft Verkehrssicherheit für Kinder und Menschen mit Einschränkungen will, darf notwendige Anpassungen im Straßenraum nicht blockieren.“

Marco Saleik, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung OAM

Hilke Barenthien ergänzt: „Der Cityring setzt den bereits beschlossenen Nahverkehrsplan
um
und verbessert konkret die Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und Übersichtlichkeit im
Stadtteil. Er ist ein pragmatischer Schritt für mehr Mobilität, besonders für diejenigen, die im Straßenverkehr bislang weniger berücksichtigt werden.“

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