„Die Begründung des CDU-Kollegen, der Weiterbau der Viehbachtalstraße sei nötig, weil es bei Stau auf der A3 auch Probleme auf der Zufahrt zu A 3 gebe, ist absurd. Auf jeder noch so gut ausgebauten Zufahrt zu einer Autobahn mit Stau staut sich der Verkehr ebenfalls."
Die massive Belastung der A 3 mit 120.000 Fahrzeugen sei im Gegenteil die beste Begründung dafür, sich aus Solinger Sicht gegen einen Weiterbau der Viehbachtalstraße massiv zur Wehr zu setzen. Denn bei Stau auf der A 3 zwischen Köln und dem Hildener Kreuz werde der Durchbau zu einem vorprogrammierten Verkehrschaos durch Ausweichverkehre Richtung Wuppertal führen.
"Beileibe nicht nur LKW, sondern für alle genervten und halbwegs ortskundigen oder mit Navigationsgerät ausgestatteten AutofahrerInnen würden dann die Abkürzung über Frankfurter Damm, Schlagbaum, Kohlfurth hin zur L 74 suchen. Den Durchgangsverkehr zwischen Köln und Wuppertal in die Solinger Innenstadt zu ziehen, das kann doch ernsthaft niemand wollen!", so Daams
Es sei daher gut, dass die Landesregierung und in der Folge auch die Bundesregierung den Bau der teuren und unsinnigen B 229 N und den Weiterbau der Viehbachtalstraße ad acta gelegt haben. In Kürze werde die Landesregierung die Ausbauplanung der vorhandenen Anschlussstelle mit deutlichen Verbesserungen u. a. durch eine zusätzliche Fahrspur zur A 3 Richtung Köln vorstellen. Es müsse dann darum gehen, diese Planung so schnell wie möglich umzusetzen, um die Probleme in den Verkehrsspritzenzeiten zu lösen.
Abschließend fordert der Grünen-Chef: "Herr Moritz sollte langsam einsehen, dass er ein totes Pferd reitet.“