Angesichts der Atomkatastrophe in Japan sind unsere Gedanken zuallererst bei den Opfern, und wir wünschen und hoffen, dass die Folgen für die Menschen dort möglichst gering bleiben.
Wütend und traurig beobachten wir Grüne, wie sich die Atomkatastrophe in Japan vollzieht. Denn die Grünen kämpfen seit nun über 30 Jahren für den Ausstieg aus der Atomkraft. Die nun offenbar stattfindende Kernschmelze in mehreren Blöcken des AKW Fukushima zeigt 25 Jahre nach Tschernobyl, dass Atomkraft auch mit der scheinbar sichersten Technologie der Welt nicht beherrschbar ist. Nichts und niemand kann eine atomare Kettenreaktion stoppen, wenn sie einmal begonnen hat. Eine Technologie, die bei menschlichen Fehlern und Naturkatastrophen tausendfach tödliche Folgen haben kann, ist nicht verantwortbar. Und auch in Deutschland steht mit dem AKW Biblis ein Atomkraftwerk unmittelbar in von Erdbeben gefährdetem Gebiet.
Wir Grüne bekräftigen unsere Forderung, zum von SPD und Grünen beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft zurückzukehren. Die Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs muss zurückgenommen werden. Die Zukunft der Energieversorgung sind Sonne, Wind und Wasser.
Wir Solinger Grüne schließen uns daher dem Aufruf der Solinger Attac-Gruppe an und bitten morgen, Montag, den 14. März um 18 Uhr an den Clemens-Galerien um Teilnahme an der Mahnwache für den Atomausstieg.