Sehr geehrter Herr Gerbig,
für die Seniorenbeiratssitzung am 9. September 2009 bitte ich Sie, den folgenden Antrag in die Tagesordnung aufzunehmen.
Einrichtung einer mobilen Pflegeberatung in den Stadtteilen und -quartieren
Da es aus finanziellen Gründe der Stadtverwaltung nicht möglich ist, einen eigenen Pflegestützpunkt einzurichten, schlagen wir der Verwaltung vor, statt dessen einen mobilen Beratungsdienst einzurichten.
Begründung:
Im Seniorenbeirat und im AGSW wurden uns von Herrn Bilo die Standorte der Pflegestützpunkte bekanntgegeben. Es sind die Pflegekassen der AOK auf der Kölnerstraße, der GEK an der Birkerstraße und der BKK auf der Focherstraße.
Die ersten beiden Stützpunkte sind in unmittelbarer räumlicher Nähe voneinander, die der BKK ist nicht so leicht erreichbar, wie es im neuen Gesetz gedacht ist. Für uns ist es nicht klar, ob nun die Pflegeberatungsstelle im Rathaus auch als ein solcher Stützpunkt angesehen werden kann, oder ob nur die drei Krankenkassen für die Fragen der Bürger zuständig sind.
Wir sind der Meinung, daß es viel sinnvoller für die Bürger wäre, sich in der Nähe ihrer Wohnung beraten zu lassen. Es handelt sich doch in erster Linie um ältere Mitbürger, die z. T. auch körperbehindert sind.
So wie das Jugendmobil Stadtteile aufsucht, so könnte es auch für Seniorinnen eingerichtet werden. Weder in Ohligs noch am Weyer, auch nicht in Wald-Mitte sind Pflegestützpunkt vorgesehen. Auch dort leben Menschen, die nicht mobil sind und beraten sein wollen.
Ich bitte Sie daher, unseren Antrag zu prüfen und im Seniorenbeirat zu diskutieren, so daß eine entsprechende Empfehlung an den AGSW weitergegeben werden kann.
Freundliche Grüße
Julia Freiwald
Mitglied