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2. Dezember 2011

Kommunales Jobcenter:

Trotz 1,73 Millionen weniger vom Bund höhere Qualität erreicht

Von: | Abgelegt unter: Fraktion, Presse, Arbeit und Soziales, Titelthema

„Die Rechnung mit der Optionskommune geht offenbar auf“, beurteilt der grün-offene Sozialausschussvorsitzende, Frank Knoche, die Neuordnung des Jobcenters ohne die Bundesagentur für Arbeit, in alleiniger Verantwortung der Stadt. Das trotz der Kürzung der Bundeszuschüsse für die aktive Arbeitsmarktpolitik vor Ort von 1,73 Millionen Euro, das Angebot von Integrationsmaßnahmen nahezu erhalten bleibt und zusätzlich noch personelle besser ausgestattet wird, betrachtet der grün- offene Sozialpolitiker als einen großen Erfolg, der in der alten Struktur der ARGE mit der Bundesagentur so nicht möglich gewesen wäre.

Das zusätzlich Projekte, wie das Jugendhaus oder den erheblich verstärkten Arbeitgeberdienst, geschultert werden können, spricht für sich.
„Jetzt wo die Umstellung konkret wird, verstummen auch die Kassandrarufe der Optionsgegner bezüglich Kostenexplosion und Umstellungschaos. Über das Netzwerk der Kommune können wir Synergie- und Qualitätseffekte erreichen, welche vorher nicht möglich waren.“

Besonders positiv empfinden die Grünen, dass sich die Kommunikation des Jobcenters mit den örtlichen Trägern der Beschäftigungsförderung erheblich verbessert hat. „Da wird jetzt gemeinsam an einem Strick gezogen und geht nicht mehr nach dem Motto: Friss oder stirb“, bemerkt Frank Knoche. Wichtig sei insbesondere, dass der Beroma-Laden in der Hasseldelle und die soziale Straßenzeitung „Die Straße“ weiter arbeiten können. Auch für ein Internetcafe könnten ausreichend Maßnahmeplätze zur Verfügung gestellt werden, wenn die Bergische Volkshochschule dieses Projekt weiterführen will.

Wer nähere Informationen zu den Angeboten des Kommunalen Jobcenter erhalten möchte, kann sich gerne nach Terminabsprache an Frank Knoche wenden:
Solinger Arbeitslosenzentrum SALZ
salz@jugendberufshilfe-solingen.de
Telefon: 23 13 44 33