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Kleinbus KB 688 – Solingen braucht die Anbindung!

Die Reaktionen der betroffenen Solingerinnen und Solinger zeigt es: die Nahverkehrs-Anbindung der bis zum 31.12.2016 vom Kleinbus erschlossenen Gebiete muss wiederbelebt werden!

Von: | Abgelegt unter: Grüne Solingen, Fraktion, Verkehr, Titelthema

 

Zum 31.12.2016 haben Stadtverwaltung und Stadtwerke den Kleinbus KB 688 abgeschafft.


„Das ist schlecht, wie die Reaktionen der bisherigen Nutzerinnen und Nutzer zeigen,“ so die grünen BezirksvertreterInnen von Gräfrath, Mitte und Wald, Heide Sousa, Annette Müller und Frank Knoche in einer gemeinsamen Stellungnahme.


„Nun gibt es keine Nahverkehrs-Anbindung mehr zu den großen Wohngebieten Bausmühlenstraße, Eipaß/Fürkeltrath, Nümmen, Schloßstraße, Zeppelinstraße und Dültgenstal, von der eigentlich notwendigen Querverbindung des Bereiches Beethovenstraße, Wald und Gräfrath ganz zu schweigen. Und auch die Bus-Bedienung des Gewerbegebietes Dycker Feld ist deutlich schlechter geworden. Die Beschwerden häufen sich zu Recht! Der Wegfall der Kleinbuslinie 688 trifft nicht „nur“ Einzelpersonen, die für Schule, Arbeit und selbst für die Besorgung der Dinge der täglichen Daseinsvorsorge auf die Buslinie angewiesen waren. Auch der evangelische Kindergarten In der Freiheit ist betroffen. Seine regelmäßigen Gruppenfahrten ins Ittertal zum naturpädagogischen Projekt in der Bausmühle können nun nicht mehr stattfinden.“


„Wie konnte das passieren,“ fragt Dietmar Gaida, stadtplanungspolitischer Sprecher der grün-offenen Ratsfraktion. „Wurde schlicht vergessen, sich um eine Alternative zu kümmern oder er-scheint sie zu teuer? Der Nahverkehrsplan hatte den Betrieb des Kleinbusses 688 aus guten Gründen als Pilotprojekt vorgesehen. Noch in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Mai 2015 wurde auf Antrag von SPD und Grünen ein einstimmiger Beschluss gefasst, der die Verwaltung beauftragte darzustellen, wo die Linienführung in die Außenbezirke verbessert werden könnte.


Im vom Rat im Mai 2013 beschlossenen gültigen Nahverkehrsplan wurde der Betrieb des Kleinbus-ses 688 als Pilotprojekt vorgesehen. Nach zwei Jahren sollte eine ‘Evaluierung beider Produkte Taxi-Bus und Kleinbus. Wahl des bevorzugten Produktes für das gesamte Stadtgebiet zur Umsetzung weiterer Gebiete’ erfolgen (Siehe Seite 103 des Nahverkehrsplanes). Der Nahverkehrsplan sieht also ausdrücklich die Anbindung weiterer Gebiete in der Stadt vor, nicht den ersatzlosen Wegfall der Anbindung. Keines der dafür zuständigen Gremien, also Stadtentwicklungsausschuss und Rat hat diese Festlegung geändert.“


„Das geht nicht,“ sind sich die Grünen sicher. „Statt die BewohnerInnen im Regen stehen zu lassen und die Attraktivität des Nahverkehrs zu verschlechtern sollten die im Stadtentwicklungsausschuss beschlossenen Nachbesserungen endlich angegangen werden. Soweit wir wissen, hat es in der Verwaltung Überlegungen gegeben, zur Attraktivierung der Kleinbuslinie auch das Gewerbegebiet Scheuren anzuschließen. Das wäre eine konkrete Initiative, um den Wirtschaftsstandort Solingen zu stärken.“