„Erst setzen die alten politischen Mehrheiten von CDU und SPD auf ein Spaßbad auf der grünen Wiese, für das sich kein einziger Investor interessiert. Gleichzeitig wurde aber die gute Bäderstruktur der Stadt zerschlagen.
Dann werden die Verhandlungen mit der Lebenshilfe zur Übernahme des Hallenbades Birkerstraße so lange verschleppt, bis die Lebenshilfe die Situation neu bewertet und aufgab.
Nach den Sommerferien wurde das Hallenbad Birkerstraße einfach ohne jegliche Rückkoppelung in die Politik geschlossen und die Angebote dort ersatzlos gestrichen.
Und dann hat der Oberbürgermeister auf dem Sportempfang die Chuzpe, wieder das alte Lied des Spaßbades anzustimmen.
Wir haben bereits in der letzten Sitzung des Sportausschusses beantragt, dass die Verwaltung einen Alternativvorschlag für das Damenschwimmangebot im Birkerbad macht, das mit der Schließung der Birkerstraße einfach unter den Teppich gekehrt wurde. Da auch wir den Eindruck haben, dass der Verwaltung in Sachen Bäderpolitik – jetzt mehr denn je – auf die Finger geschaut werden muss, haben wir diesen Antrag noch einmal für die nächste Sitzung bekräftigt, damit der Tagesordnungspunkt in jedem Fall diskutiert werden kann! Wir rufen alle Interessierten auf, am 5.12. in die Sitzung zu kommen. Wir brauchen den Druck der Öffentlichkeit, damit die Schwimmangebote nicht ins Wasser fallen!“