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27. März 2017

Der neue kaktus zur Landtagswahl ist da - Schwerpunkt Artenschutz

Zur Landtagswahl am 14.Mai: Grün wählen!

10. Juli 2014

Der Bio-Einkaufsführer ist da

Bio-Einkaufsfuehrer
11. Dezember 2016

ÖPNV in Solingen

ÖPNV in Solingen - Infos und mehr

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Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadtteilgruppe Burg/Höhscheid

Gisela Weih
Klaus Küll

Gisela Weih

T: 0212 - 2471479

Mail: gisela(at)weih-sg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klaus Küll

2. Stellv. Bezirksbürgermeister

T: 0212 - 87361

Mail: kuell(at)t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Burg/Höhscheid – Stadtteil der Kontraste

Unser Programm für Burg und Höhscheid


Der Stadtbezirk Burg/Höhscheid ist flächenmäßig der größte Teilbereich der Stadt. Er ist geprägt durch landwirtschaftliche Flächen, Wohnen am und im Grünen mit teilweise recht guter Infrastruktur, touristischen Attraktionen wie Schloss Burg, Müngsten oder Balkhauser Kotten, sowie dem Tal der Wupper mit zahlreichen Waldgebieten und der Sengbachtalsperre. Wir wollen, dass dies so bleibt!


Die wunderschönen Grünzüge in den Tälern – als ein Charakteristikum Höhscheids – müssen erhalten bleiben, es darf keine weitere Bebauung in den Außenbezirken und in Talrandlagen erfolgen. Eher geht es um eine weitere Attraktivierung der dortigen Wander- und Freizeitwege (auch um ein verträgliches Miteinander aller Freizeitnutzungen!) sowie um eine bessere Verknüpfung der Täler miteinander.

 

Eine Bestandsaufnahme schon vorhandener Biotope muss endlich erfolgen, um eine ökologische Vernetzung zu ermöglichen. 

 

Die Renaturierung von Teilbereichen Burg/Höhscheider Bachläufe macht Fortschritte. Die Realisierung dieser Maßnahmen (z.B. Weinsberger Bach) darf nicht verzögert werden. Der Hochwasserschutz für Burg muss energisch weiter vorangetrieben werden. Wir fordern mehr Renaturierung statt des Baus landschaftsverschandelnder Regenrückhaltebecken! (auch am Oberlauf des Eschbachs)

 

Der wesentliche Verkehr soll auf die Hauptachsen beschränkt bleiben, bei Nebenstraßen sollten Überlegungen über die Einführung von Tempo 30-Zonen angestellt werden. Kreisverkehre (z. B. Platzhofstr./Eichenstr.) sollten  für angemessene und flüssige Fahrweise sorgen (Verringerung der CO2-Belastung).

 

Der ÖPNV soll auch weiterhin die Außenbezirke unseres flächenmäßig großen Bezirkes bürgerfreundlich versorgen. (evtl. mit wesentlich kleineren Bussen und vor allem auch in den Abendstunden). Die Zahl der Fahrradwege muss erheblich erhöht werden. (z.B. Bismarckstraße und Richtung Widdert sowie in bzw. aus Richtung Stadtmitte).

 

Wir brauchen eine fantasievolle Bebauung alter Gewerbebrachen, wie z.B. des Geländes der alten Beckmann-Brauerei. Als Beispiel darf die vorbildliche Gestaltung und Nutzung des DELTA- Werkes an der Gasstraße dienen. Neue Bebauungspläne müssen ökologische Standards vorschreiben: Südausrichtung, Solarenergie, etc.

 

Daneben halten wir es für außerordentlich wichtig, alte Hofschaftsensembles, von denen es noch einige in Burg/Höhscheid gibt, zu erhalten, ggf. die Eigentümer in ihren Denkmalschutz-Anliegen zu unterstützen.
Wir wollen uns dafür einsetzen, dass wohngebietsnahe Arbeitsplätze in Handel, Gewerbe sowie Tourismus gesichert und  in der typischen Solinger Gemengelage auch weiter neu geschaffen werden können. 

 

Die Situation der Kindergartenplätze im Bezirk wollen wir nach der Wahl möglichst kurzfristig verbessern und weitere KiTa-Plätze für Kinder von 3-6 Jahren schaffen. Wir stehen für „kurze Wege für kurze Beine“. Dies ist in unserem Bezirk aufgrund der eindeutigen Unterversorgung an Plätzen für 3-6jährige Kinder zur Zeit nicht gegeben.

 

Um unserem Ziel von gleichen Bildungschancen für alle Kinder und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen Schritt näher zu kommen, werden wir uns auch in der nächsten Ratsperiode wieder für einen sukzessiven, aber vor allem auch wohnortnahen Ausbau von Plätzen für Kinder unter 3 Jahren einsetzen.

 

Höhscheid braucht eine Schule für alle Kinder bis zur Klasse 10. Als Entwicklung zu einer Stadtteilschule bietet sich die Hauptschule Höhscheid mit jetzt schon vorhandenem Ganztag geradezu an. Wir sprechen uns für den Erhalt einer wohngebietsnahen Grundschule Burg in Kooperation mit der Grundschule Schützenstraße aus. Die Zukunft dieser Schule wird für uns aber auch wesentlich vom Elternwillen abhängen. Eine energieeinsparende Sanierung (nicht nur) des Gebäudes Schützenstraße sowie den sukzessiven Ganztags-Ausbau streben wir an.

 

Zu der attraktiven und stark frequentierten Skater-Anlage an der Neuenkamper Straße müssen weitere Angebote für den jugendlichen Bewegungsdrang geschaffen werden. Spielplätze müssen Standards erhalten; es dürfen keineswegs defekte Geräte, wie bislang geschehen, abgebaut werden. Sie müssen erneuert/repariert werden!

 

Die Umgebung des Höhscheider Sportplatzes bietet Raum für Angebote weiterer Sportarten.  Das Freibad im Schellbergtal wurde viel zu früh geschlossen. Es sollte bei der Bäderfrage auch nach wie vor in einem wirklich durchgerechnetem Bäderkonzept für Solingen eine Rolle spielen.

Der Ortsteil Burg soll sich weiterhin als qualitativ hochwertige Tourismus–Hochburg unserer Stadt entwickeln. Die verkehrliche Erreichbarkeit der Tourismus-Magneten Müngsten und Burg sowie die Verbindung miteinander muss, begleitet von intensiver Werbung, gefestigt und in einem Gesamtkonzept eingebunden werden. Dazu zählt auch die fußläufige Verbindung.

 

Auch die weiteren Anziehungspunkte (Talsperre, Balkhauser und Wipperkotten sowie die gesamte Schiene mit Wipperaue, Widdert, Wupperhof und Wiesenkotten) bieten viele Potenziale der Weiterentwicklung. Sie müssen stärker mit einbezogen werden; wobei hier gemeinsam mit Müngsten und Burg auch eine museale Perspektive („Faszination Technik“ als Stichwort) entwickelt werden muss. Das dort in einigen Fällen schon vorhandene Bürgerengagement bedarf weiterer Unterstützung.

 

Weiterhin gehört auch dazu, den ehemaligen Sportplatz Oberburg einer sinnvollen (touristischen) Nutzung zuzuführen, z.B. als Außenspielgelände für ein zu bauendes Schullandheim oder als möglichen Ausweichparkplatz für Großveranstaltungen auf Schloss Burg.

Die Wupperberge bieten sich als einzigartiges Areal zur Entwicklung einer BIKE-ARENA: ein Vorteil für Tourismus, ein Vorteil für Freizeit (Entzerrung der Nutzungsarten).

 

Die Bezirksvertretung darf auf gar keinen Fall in ihrem Bestand gefährdet werden. Gerade auf die Zukunft bezogen, die gekennzeichnet sein wird durch den demografischen Wandel, muss es unser Anliegen sein, Stadtteilkonzepte zu entwickeln, die bürgerfreundlich sind, und das kann nur im Rahmen unserer Bezirksvertretung gelingen.