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Zuletzt geändert am:  14.11.2017
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27. März 2017

Bergischer Rat für mehr Klimaschutz und gegen belgische Atomkraftwerke

Der Bergische Rat hat sich in seiner Sitzung am vergangenen Freitag im Remscheider Rathaus u.a. mit zwei Initiativen beschäftigt und für die Region wichtige Beschlüsse gefasst.

Von: | Abgelegt unter: Grüne Solingen, Presse, Titelthema



So hat sich das Bergische Parlament der Bergischen Erklärung „100% Erneuerbare Energien Region“ angeschlossen, die 2012 von den Landtags- und Bundestagsabgeordneten des Bergischen Landes unterzeichnet wurde.

Dazu die Sprecherin der grün-offenen Ratsfraktion und Mitglied im Bergischen Rat, Martina Zsack-Möllmann: „Mit der Energiewende können wir den Strukturwandel im Bergischen fördern und Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen hierfür ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen innerhalb der Region. Deshalb ist es so wichtig, dass die Erklärung von der Politik mitgetragen wird und konkrete Projekte initiiert werden, um die ambitionierte Zielsetzung erreichen zu können. Klimaschutz kann gar nicht genug Unterstützerinnen und Unterstützer haben!“

Außerdem hat sich der Bergische Rat einem auf einen grünen Antrag zurückgehenden Remscheider Hauptausschussbeschluss angeschlossen, die Städteregion Aachen in ihren Bemühungen zur Abschaltung der Schrottreaktoren in Tihange und Doel zu unterstützen. Nur die Vertreterinnen und Vertreter der Wuppertaler CDU im Bergischen Rat haben dagegen gestimmt, obwohl neben den drei Oberbürgermeister aus Wuppertal, Remscheid und Solingen vor allem auch die IHK-Vertreter die Wichtigkeit dieses Themas herausstellten und sich für den Antrag aussprachen.

„Die Bedrohung ist angesichts der vielen gravierenden Pannen bzw. Störfällen der letzten Jahre in beiden Atomkraftwerken durchaus konkret,“ ergänzt Manfred Krause, einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Bergischen Rates. „So konkret, dass in den betroffenen Kommunen bereits Jodtabletten für die Bevölkerung im Falle Atomkatastrophe gelagert werden. Nur bei der Wuppertaler CDU scheint das noch nicht angekommen zu sein. Das ist bedauerlich, es wäre ein noch deutlicheres Zeichen gewesen, wenn wir uns einstimmig solidarisch mit der Aachener Städteregion gezeigt hätten“.